Freitag, Juni 29, 2007

Killer-Sandburgen

Ruhe und Frieden suchen wir im allgemeinen an sandigen Stränden entlang sanfter Meeresküsten. Doch da wir auch im Urlaub mit unseren Werken die eigene Größe beweisen wollen, schaffen wir an den Orten der Erholung neue Gefahren.
Seit 1990 jedenfalls sind in den USA mehr Menschen beim Bau von Sandburgen ums Leben gekommen - 16 nämlich - als durch Hai-Attacken (12). Die meisten dieser Opfer kamen wohl beim Fall in den Burggraben ihrer eigenen uneinnehmbaren Festungen ums Leben. Das wirft nun wieder Fragen nach der Größe speziell der amerikanischen Sandburgen und - damit verbunden - dem hobbymilitärischen Eifer ihrer Erbauer auf.
Eine weitere Gefahr steckt im Sand, der vielerorts voll von Kolibakterien aus menschlichen Exkrementen ist. Ungemach droht also auch, wenn die lieben Kleinen mittels eigener Erfahrung entdecken, dass Sandkuchen nicht gleich Sandkuchen ist. Doch um die Folgen glimpflich zu gestalten, gibts überall einen regionaltypischen Verdauungsschnaps, den gerade die jüngsten via Flatrate ausreichend konsumieren dürften. Somit wäre die Bakteriengefahr gebannt.
Na dann - schönen Urlaub!