Sonntag, Dezember 03, 2006

Gönnen Sie uns ein Leben, Herr Feldbusch, äh... Poth!

(Ja, ich habe Christiansen gesehen..)
Franjo Poth, Geschäftsführer eines freundlichen kleinen Start-up-Unternehmens, bekannt aber eher als Ehemann von Verona Poth (ehem. Feldbusch), fordert von den Mitarbeitern seiner Firma, dass um zehn Uhr abends noch selbstverständlich das Licht in ihren Räumen brennt. Gerne würde er auch für den Rest der arbeitenden Bevölkerung derart frondienstliche Arbeitszeiten verwirklicht sehen.
Dass Herr Poth gerne bis in die Puppen aktiv ist, sei ihm nachgesehen - wer möchte schon das Feierabend-Programm, das ihm bevorsteht, unnötig ausdehnen?! Und wenn man ihn so sieht und hört, kann man sich gut vorstellen, dass ihm eine Stunde in der Woche genügen sollte, seine Bedürfnisse an Kultur, nicht-geschäftlicher Kommunikation und Drogierung zu befriedigen.
Doch nur weil Herr Poth kein Privatleben zu haben scheint, muss er doch nicht uns Bonvivants und Bohemiens, die wir die Bereiche Intellekt, Kultur, Lust und Rausch pflegen, dass sie der Gesellschaft nicht ganz abhanden kommen, unserer Lebenselemente berauben. Schließlich konsumieren wir ja auch hin und wieder seine Musikabspiel-Produkte.